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Über TEXAID > TEXAID-Tochtergesellschaften

  
TEXAID-Tochtergesellschaften
  

TEXAID Bulgaria – unser Sortierwerk in Sofia

Seit 2005 sortieren und verkaufen in Bulgariens Hauptstadt Sofia 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund 3'000 Tonnen der Gebrauchtkleider aus TEXAID-Sammlungen. TEXAID ist an der TEXAID Bulgaria mit 70 Prozent beteiligt.

Die Kapazität der beiden TEXAID-Sortierwerke in Schattdorf und Zürich reicht für eine Verarbeitung von etwa 2/3 der aktuellen Sammelmenge. Statt den Grossteil der unsortierten Ware an ausländische Konkurrenzunternehmen zu verkaufen, liefert TEXAID sie an die Tochtergesellschaft in Bulgarien und Ungarn, die dank der wirtschaftlich günstigen Standorte äusserst konkurrenzfähig arbeiten können.

Selbstverständlich sind alle Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter bei TEXAID Bulgaria zu fairen, das in Bulgarien geltende Arbeits- und Sozialgesetz grosszügig übersteigenden Bedingungen angestellt.

Neben eigenen Secondhand-Shops beliefert das Sortierwerk ebenfalls den ansässigen Einzel- und Grosshandel und exportiert einen Teil der Ware. TEXAID Bulgaria arbeitet so erfolgreich, dass der Verwaltungsrat von TEXAID grünes Licht für den Bau eines neuen Sortierwerkes in Sofia gab. Das Investitionsvolumen beträgt drei Millionen Franken.

Hier geht's direkt zu TEXAID Bulgaria…

 

ALGOTEXTIL – Textilsortierwerk und Putzlappenproduktion in Ungarn

Am 2. September 2010 fiel der Startschuss für das neue Textilsortierwerk im nordungarischen Bélapátfalva. Damit erweiterte das bisher auf Putzlappenproduktion spezialisierte TEXAID-Tochterunternehmen Algotextil seine Tätigkeit um ein modernes, effizientes Textilrecycling. Die Investition von rund 1.8 Mio Franken schaffte über 50 neue Arbeitsplätze zu den bestehenden 35 in der Putzlappenherstellung.

Im Beisein des Staatssekretärs des Ungarisch-Nationalen Entwicklungsministeriums Dr. Zsolt Nyitrai wurde am 2. September 2010 das neue Sortierwerk in Bélapátfalva (nahe der Kreisstadt Eger) eingeweiht. Mit 50 zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden im modernen Sortierbetrieb die Kapazitätsengpässe im Werk Schattdorf/UR aufgefangen. Der osteuropäische und ehemals sowjetrussische Raum ist mit steigendem Bedarf einer der Hauptabnehmer von wiederverwendbarer Bekleidung und Haushalttextilien. «Der Standort des neuen Sortierwerks erlaubt es, die Kleidersortierung optimal auf die Bedürfnisse in nahegelegenen Ländern wie zum Beispiel der Ukraine auszurichten», ergänzt Alexander Goller, Geschäftsführer der Algotextil.

Investitionen in die Zukunft
TEXAID ist am bestehenden Unternehmen Algotextil mit 70 Prozent beteiligt, 30 Prozent hält Alexander Goller, der die Putzlappenproduktion erfolgreich aufbaute. Das neue Sortierwerkprojekt wurde von der Europäischen Gemeinschaft unterstützt und vom Europäischen Regionalen Entwicklungsfonds mitfinanziert. Auf insgesamt 1.8 Mio Franken belaufen sich die Investitionskosten in das neue Standbein der TEXAID. Sortiert wird konventionell an Fliessbändern und Tischen (ohne computergestützte Sprachsteuerung wie in Schattdorf).

Grosszügige Anstellungsbedingungen
Die Anstellungsbedingungen liegen weit über den in Ungarn geltenden Arbeits- und Sozialgesetzen. So erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neben einem durchschnittlich 20 Prozent höheren ortsüblichen Salär Essensgutscheine, Internet- und Telefonzuschüsse und Beiträge an das Schulgeld ihrer Kinder. Der Betrieb erhielt 2007 eine Auszeichnung für vorbildliche Mitarbeiterführung. 

 

 

  
  
 
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