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Über TEXAID > Texaid in Zahlen > Jahresergebnis 2010

  
Jahresergebnis 2009
  

Insgesamt 20'816 Tonnen gebrauchte Kleider, Haushalttextilien und Schuhe wurden 2009 ökologisch sinnvoll in TEXAID-Sammelcontainern und -Säcken entsorgt. Dank unvermindert hoher Nachfrage nach guter Schweizer Secondhand-Qualität in den Abnehmerländern konnte die bedeutendste Schweizer Sammelorganisation das Rezessionsjahr 2009 mit einem guten Gesamtergebnis abschliessen und den beteiligten Hilfswerken und regionalen Organisationen über 2.7 Mio Franken auszahlen.

Mit 20'816 Tonnen gebrauchter Textilien und Schuhe fanden gegenüber dem Vorjahr (20'228 Tonnen) 2,9 Prozent mehr den Weg zu TEXAID. Die Sammelorganisation erwirtschaftete damit einen Erlös für die Hilfswerke von 2.73 Mio Franken (Vorjahr 2.74 Mio Franken). Davon erhielten 1.6 Mio Franken die Samaritervereine, Kolpingfamilien und regionale Jugendgruppen, 1.13 Mio Franken gingen an die angeschlossenen sechs Hilfswerke Schweizerisches Rotes Kreuz, Caritas Schweiz, Winterhilfe Schweiz, Schweizer Kolpingwerk, Schweizerisches Arbeiterhilfswerk und Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz HEKS.

Über 3'500 TEXAID-Container

Dass trotz Wirtschaftskrise die Sammelmenge bei TEXAID sogar leicht erhöht werden konnte, ist einerseits auf die Sammeldichte von aktuell 3'527 rot/weissen Alttextilcontainern in der Schweiz zurückzuführen, andererseits ist TEXAID-CEO Martin Böschen überzeugt, auf das grosse Vertrauen der Bevölkerung zählen zu dürfen, wenn es darum geht, seine ausgediente Bekleidung am sinnvollsten zu entsorgen. Die Sammelorganisation betreibt als einzige eigene Sortierbetriebe und beschäftigt hierzulande fast 100 Mitarbeitende.
 
Konsumware Alttextilien
Gebrauchte Textilien und Schuhe in gutem Zustand sind begehrte Secondhand-Produkte in wirtschaftlich schwachen Ländern. Sie ermöglichen Menschen mit geringen Einkommen trotzdem günstigen Zugang zu qualitativ hochstehender, modischer Kleidung. «Man muss sich wirklich von der Vorstellung lösen, die Sammelorganisationen würden die Kleider verschenken», sagt Martin Böschen, «Alttextilien sind seit Jahrzehnten bereits ein moderner Handelswert. Allerdings unterscheidet sich TEXAID von seinen Mitbewerbern durch die Sortierung der einzelnen Stücke in eigenen Sortierwerken. Dadurch erzielen wir neben der hohen Wertschöpfung im Inland ebenso die optimale Weiterverwertung der gebrauchten Textilien.» Etwa 55 Prozent sind weiterhin tragbar, ca. 15 Prozent sind defekte Baumwolltextilien, die zu Industrieputzlappen geschnitten werden, ungefähr 20 Prozent ist Recyclingmaterial und wird neu aufbereitet wiederverwendet; ca. zehn Prozent sind textilfremdes Material und Unrat und müssen kostenpflichtig entsorgt werden. Kleider-Direkthilfe an Bedürftige wird ausschliesslich von den Hilfswerken geleistet, macht aber am Gesamtvolumen der anfallenden Altkleider einen verschwindend geringen Anteil aus.
 

  
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