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Über TEXAID > Texaid in Zahlen > Jahresergebnis 2010

  
Jahresergebnis 2010
  

Gesamthaft 21'563 Tonnen an gebrauchten Kleidern, Schuhe und Haushalttextilien sammelte TEXAID 2010 in Containern und Sammelsäcken, die entweder neue dankbare Besitzer fanden oder ökologisch sinnvoll recycelt werden konnten. Das gute Sammelergebnis und die gleichbleibend hohe Nachfrage nach gebrauchter Bekleidung sowie ein konsequentes Qualitätsmanagement trugen dazu bei, dass trotz des anhaltend schwachen Euros das Geschäftsergebnis dennoch positiv ausfiel. 

Mit 21'563 Tonnen fanden 2010 gegenüber dem Vorjahr (20'816 Tonnen) 3,6 Prozent mehr gebrauchte Textilien und Schuhe ihren optimalen Weg zu TEXAID. 18'768 Tonnen wurden in den aktuell über 3’700 rot/weissen Containern gesammelt, mit insgesamt 2'795 Tonnen (Vorjahr 3’275 Tonnen; -13 Prozent) bestätigt sich leider der seit Jahren anhaltende Abwärtstrend bei den zweimal jährlich stattfindenden Strassensammlungen zu Gunsten der allzeit bereiten Container.
 
Starker Franken schwächt Erlös
Die noch tragbaren Kleider und Schuhe werden in wirtschaftlich schwächeren Ländern zu Marktpreisen verkauft, fürs Recycling bestimmte Textilien gelangen zur Weiterverarbeitung respektive Wiederverwertung an europäische Recyclingbetriebe. Die bevorzugte Handelswährung dafür ist der Euro. Sein 2010 durchwegs schwacher Wert gegenüber dem Schweizer Franken minderte denn auch empfindlich den Verkaufserlös: Er fiel trotz höherem Sammelergebnis mit 23.3 Mio Franken um ein Prozent tiefer aus als im Vorjahr (23.5 Mio Franken). «Es waren enorme Anstrengungen in allen Geschäftsbereichen notwendig, um die negative Wechselkursentwicklung einigermassen abzufedern», sagt CEO Martin Böschen und fügt an, dass im Vordergrund immer der Schutz der Arbeitsstellen stand, «Kurzarbeit oder gar Entlassungen waren für uns nie ein Thema». Im Gegenteil wurde der Mitarbeiterbestand in der Schweiz um fünf auf 97 (Stand Dezember 2010) erhöht. Gesamthaft beschäftigt TEXAID inklusive der Tochtergesellschaften Deutschland, Bulgarien und Ungarn 272 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
 
2.6 Mio Franken für die Hilfswerke
Trotzdem sich der Unternehmenserfolg 2010 nach Abzug aller Betriebskosten lediglich auf 206'000 Franken belief, konnten den Basisgruppen (regionale Samaritervereine, Kolpingfamilien und Jugendorganisationen) 1.47 Mio Franken ausbezahlt werden. Die angeschlossenen sechs Hilfswerke erhielten 1.13 Mio Franken für ihre humanitären Aufgaben. Diese Gelder wiederum fliessen in die humanitären Engagements der Institutionen.

 

  
  
 
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