Für Schlieren ist es der elfte TEXAID-Container, der an gut frequentierten Plätzen steht. Für TEXAID ist es der dreitausendste Alttextilcontainer, den die Sammelorganisation schweizweit stellte. Seit am 20. Januar 1993 in Bülach mit dem ersten TEXAID-Container der Startschuss für das permanente Entsorgungssystem ergänzend zu den traditionellen Strassensammlungen fiel, nahm die Beliebtheit der Container bei der Bevölkerung und bei den Gemeinden stetig zu. Schlieren setzt seit 1995 ausschliesslich auf die rot/weissen Sammelbehälter; der erste stand auf dem Chilbiplatz. Für Hanspeter Tanner, Abteilungsleiter Werke, Entsorgung und Anlagen, ist wichtig, mit dem professionellsten Partner mit der grössten sozialen Leistung zusammen zu arbeiten: «Dass TEXAID selbst sortiert, dafür über 80 Mitarbeiter beschäftigt und den Erlös an Hilfswerke auszahlt, gibt uns die Gewissheit, unseren Einwohnerinnen und Einwohnern die beste Dienstleistung anzubieten.»
Saubere Zusammenarbeit
Damit geht Schlieren in der Entsorgung einen konsequenten Weg, nämlich sie so einfach und bequem wie möglich zu gestalten. Für Markus Moosmann, Teamleiter Entsorgung, hat die Sauberkeit auf den Sammelstellen höchste Priorität: «Da müssen wir uns auf Partner verlassen können, die mitziehen; die Zusammenarbeit mit TEXAID hat sich über die Jahre bestens bewährt.» Der Jubiläumscontainer, der zugleich auch das erste Exemplar einer neuen, eleganteren Containergeneration ist, passt denn auch gut in das gepflegte Erscheinungsbild des Kesslerplatzes.
Check für Kinderkleiderbörse
Als Dankeschön für die lange Treue überreichte TEXAID-Direktor Martin Böschen
der Leiterin der Schlieremer Kinderkleiderbörse Cornelia Battaglia einen Check über 3'000 Franken. Und noch zwei weitere Institutionen dürfen sich über ein unverhofftes, wiederkehrendes Weihnachtsgeschenk freuen: Die Stiftung Solvita und das Elternforum Zelgli Bis 2006 partizipierte nämlich der Samariterverein Schlieren am Erlös aus den Containersammlungen. Nun hat sich der Samariterverein aufgelöst und der Erlösanteil geht auf Wunsch von Stadtpräsident Peter Voser neu je zur Hälfte an die Stiftung Solvita (diese Institution bietet Menschen mit einer geistigen, körperlichen, psychischen oder mehrfachen Behinderung Ausbildungs- und Arbeitsplätze sowie Wohnraum) und das Elternforum Zelgli, das ein Begegnungszentrum in der Region Zelgli aufbaut und auch unterhält.
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