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Gläubiger ermöglichen Neustart der TEXAID-Gruppe Deutschland

Die Gläubiger der deutschen Unternehmen der TEXAID-Gruppe – der ReSales Textilhandels- und Recycling GmbH, der Texaid Collection GmbH sowie der Texaid Beteiligungsverwaltung Deutschland GmbH – haben heute in den jeweiligen Versammlungen beim Amtsgericht Erfurt einstimmig den vorgelegten Insolvenzplänen zugestimmt. Damit ist der Weg für eine umfassende und nachhaltige Neuaufstellung der Gruppe frei. Der Sanierungsplan wurde von der Geschäftsführung in enger Abstimmung mit dem Generalbevollmächtigten Prof. Dr. Dirk Andres (Kanzlei AndresPartner) erarbeitet.

„Die breite Zustimmung unserer Gläubiger ist ein starkes Signal und ein zentraler Meilenstein für unseren Zukunftskurs“, erklärt Geschäftsführer Martin Böschen. „In den vergangenen Monaten haben wir gemeinsam intensiv an tragfähigen Lösungen gearbeitet und wichtige Sanierungsmaßnahmen bereits umgesetzt. Die heutige Entscheidung bestätigt diesen eingeschlagenen Weg.“

Auch Prof. Dr. Dirk Andres bewertet das Ergebnis als wichtigen Erfolg: „Mit der erwarteten Aufhebung des Verfahrens zum 31.03.2026 kann die TEXAID-Gruppe Deutschland die Eigenverwaltung verlassen und sich wieder vollständig ihrer Kernaufgabe in der Kreislaufabfallwirtschaft widmen. Die Unternehmen sind nun wirtschaftlich solide aufgestellt und können gestärkt in die Zukunft gehen.“

Durch die Neuaufstellung bleiben mehr als 600 Arbeitsplätze erhalten sowie zentrale Leistungen im Bereich Alttextilien gesichert. Geschäftsführer Thomas Böschen betont den besonderen Einsatz der Belegschaft: „Unsere Mitarbeitenden haben in dieser herausfordernden Zeit außergewöhnliches Engagement und enorme Loyalität gezeigt. Nur dank dieser Teamleistung konnten die notwendigen Maßnahmen in der erforderlichen Geschwindigkeit umgesetzt werden.“

Der Sachwalter Dr. Peter Staufenbiel zeigt sich ebenfalls erfreut über das Ergebnis: „Ich freue mich sehr, dass die Strukturen der TEXAID-Gruppe Deutschland nahezu vollständig erhalten bleiben und alle Aufgaben ohne Einschränkungen fortgeführt werden können. Dieser Erfolg ist in hohem Maße der bemerkenswerten Solidarität und Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden zu verdanken.“

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